Linsen-Steinpilz-Cremesuppe
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15.11.2010 vonFranz

gibt’s die Antipasti, hier Crostini mit kross gebackener Bressaola, Bohnencreme und frittierten Salbeiblättchen.
Es hätte auch Bohnenkerne auf geröstetem Brot mit Frühlings-zwiebeln, Olivenöl und Balsamico geben können. Nein, eigentlich nicht, denn das gab es ja schon gestern.
So bleibt es immer ein bisschen abwechslungsreich, auch wenn es im Grunde nur eine kleine Variation ist. Grundlage sind jedenfalls die gekochten Bohnenkerne, die hier kommen aus Frankreich und heißen Lingot-Bohnen, die mit dem nussig-cremigen Geschmack.
Am Abend vorher werden sie in reichlich kaltem Wasser eingeweicht. Das mache ich nicht, um später die Kochzeit zu verkürzen, nein es geht darum, sie bekömmlicher zu machen, denn im Einweichwasser, das danach auf jeden Fall weggeschüttet werden sollte, sammeln sich Stoffe, die sonst zu den berüchtigten Hülsenfrucht-Blähungen führen können. Ein bisschen genauer erklärt wird das z. B. in einem Artikel bei Effilee-Wissen.
Und warum wollen die Bohnen beim Kochen manchmal einfach nicht weich werden? Das liegt meistens an der Kochtemperatur, denn bei zu starker Hitze, also sprudelndem Kochen, verhärtet das Eiweiß, das ist so wie beim Fleisch. Also nur knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen, dann werden die Bohnen nach 25 bis 45 min. ( je nachdem wie lange sie schon gelagert wurden) butterzart sein.
Kein Angst vor frühem Salzen, das macht die Bohnen auch nicht hart, es ist tatsächlich nur die Temperatur. Und nach dem Kochen wird man das Salz nicht mehr so schnell in die Kerne kriegen.
Mit in den Topf kommen außer den Bohnen (ca. 200 g Trockenware, eingeweicht) 2 bis 3 Knoblauchzehen, eine Schalotte, 2 bis 3 Salbeistängel und 1/2 TL Meersalz. Aufgegossen wird mit kaltem Wasser, bis die Bohnen gut bedeckt sind. Dann langsam aufkochen und unter dem Siedepunkt halten.
Falls Wasser nachgeschüttet werden muss, sollte man es vorher heiß machen, damit die Bohnenkerne nicht platzen. Auch ein bisschen Olivenöl kann im Kochsud nicht schaden. Wenn die Kerne weich sind, abgießen und etwas abkühlen lassen.
Sollen die Kerne gleich püriert werden, nehme ich dazu etwas vom Kochwasser und ein bisschen Sahne.
Nachher
gibt’s natürlich Pasta, sonst wären die Bohnen-Crostini schließlich keine Antipasti, oder?
Da gab es ja letztens den Apulien-Film aus der arte-Reihe “Zu TIsch in …”.
Und da war natürlich wieder eine nonna, die seelenruhig die wunderschönsten Orecchiette formte, blechweise. Oder breit geschnittene Tagliatelle zu Röhrennudeln drehte “.. da muss man weiche Hände haben, sonst wird die pasta nichts …”.
Wahrscheinlich sind meine Hände zu hart. Dennoch fand ich meine Röhrchen gar nicht mal so schlecht, auch wenn einige sich wieder öffneten.

Egal, sie waren köstlich mit fein gehacktem Blattspinat, blanchiert und im Soffritto einer Zwiebel und dreier Knoblauchzehen verrührt, zwei Löffel Ricotta oder Mascarpone dazu, Salz, Pfeffer, Muskat, Piment d’Espelette, etwas vom Kochwasser auffangen und unterrühren, Parmesan reiben, fertig.
Den Apulien-Film gibt es nochmal am Donnerstag, 18. Nov. um 16:25 Uhr auf arte.
07.11.2010 vonFranz

Nochmal Bretagne, die letzte Nachlese der dort gekochten Gerichte, mit wehmütiger Erinnerung an ein wunderbares Ochsenkotelett, in einer Qualität, nach der man hier lange, lange suchen muss.
Schon wie ein französischer Metzger seine Waren präsentiert, ist meist ein Hochgenuss für die Augen. Und wie er damit umgeht, zeigt Wertschätzung für seine Produkte und damit auch für seine Kunden.
Das Cote de Boeuf – hier etwa 800 g mit Knochen – ist perfekt pariert, den Talgrand lasse ich mir mit einpacken. In seinem ausgelassenen Fett werde ich das Fleisch anbraten.
Vorher werde ich es marinieren. Im STERN war ein Artikel über Werner Wirth, ein schweizer Missionar der zarten Grillsteaks.
Ein bisschen dieser Würze hatte ich in einem kleinen Schraubglas dabei.

| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Gewürzpaste zum Grillen |
| Kategorien: | Marinade |
| Menge: | 1 Rezept |
| 100 | Gramm | Senf | |
| 50 | Gramm | Salz | |
| 20 | Gramm | Zucker | |
| 45 | Gramm | Schwarzer Pfeffer, gemahlen | |
| 30 | Gramm | Paprikapulver | |
| 20 | Gramm | Majoran, getrocknet und gemahlen und | |
| 20 | Gramm | Thymian, getrocknet und gemahlen | |
| (oder insgesamt 40 g Herbes de Provence, | |||
| – gemahlen) | |||
| 20 | Gramm | Selleriepulver (aus dem Reformhaus) | |
| 2 | Tropfen | Tabasco | |
| 75 | ml | Olivenöl |
| Werner Wirth |
| Erfasst *RK* 25.10.2010 von | |
| www.einfachkoestlich.com |
Alle Zutaten mit ca. 75 ml Wasser in eine Schüssel geben und gut mischen. Die Gewürzpaste sollte sehr zähflüssig sein. In ein Marmeladenglas abgefüllt, lässt sie sich im Kühlschrank über Wochen aufbewahren.
Anwendung:
Paste mit etwas Öl verdünnen und das Fleisch ünn einpinseln, dann 3 -4 Std. bei 40 Grad oder 1/2 Std. bei 75 Grad marinieren lassen
Fleischstärke:
2,5 bis 3 cm. Zum Servieren schräg gegen die Faser aufschneiden.
Grillen:
30 sec. bei Flamme, dann um 90 Grad drehen wg. Grillmuster, wieder 30 sec., dann wenden usw.
Druckprüfung, Gargrad:
Fühlt sich an “wie Stirn” entspricht “durch”, “wie Nase” entspricht “medium”, “wie Zunge” entspricht “roh”
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Natürlich geht das auch nur mit Öl und Senf, denn gerade der macht schließlich das Fleisch schön zart.

Sechs Stunden später: jetzt wird gebraten. Und zwar nach einem Rezept von Cornelia Poletto, jedenfalls als Grundlage.
| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Côte de Boeuf (Ochsenkotelett / Hohe Rippe) |
| Kategorien: | Rindersteak |
| Menge: | 4 Portionen |
| 1 | Côte de B uf, 4-5 cm dick, pariert ca. 1 kg | ||
| 3 | Essl. | Olivenöl | |
| 1 | Essl. | Scharfer Senf | |
| Rindertalg, ausgelassen zum Braten | |||
| 50 | Gramm | Butter | |
| 4 | Zweige | Rosmarin | |
| 4 | Zweige | Salbei | |
| 5 | Zehen | Knoblauch | |
| Schwarzer Pfeffer | |||
| Meersalz |
| frei nach Cornelia Poletto |
| Erfasst *RK* 07.11.2010 von | |
| www.einfachkoestlich.com |
Senf mit dem Olivenöl verrühren, das Ochsenkotelett damit ringsum einpinseln und abgedeckt bei normaler Raumtemperatur etwa 6 Std. marinieren lassen.
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.Das Fleisch leicht salzen, zwei Knoblauchzehen andrücken. Den Rindertalg in einer großen ofenfesten Pfanne mit den beiden Knoblauchzehen darin auslassen, restliche Fettstückchen und Knoblauch entfernen und das Fleisch darin auf beiden Seiten je 3 min. scharf anbraten.
Fett abgießen, Butter, Kräuter und restlichen Knoblauch in die Pfanne geben und die Butter aufschäumen lassen. Das Steak pfeffern, mit der Butter begießen, ein Fleischthermometer seitlich bis zur Fleischmitte einstechen und im Ofen auf der mittleren Schiene in etwa 15 Minuten fertig garen. Die Kerntemperatur sollte dann 60 Grad betragen.
Fleisch aus dem Ofen nehmen und mit den Kräutern in Alufolie gepackt an einem warmen Ort etwa 20 min. ruhen lassen. Die Innentemperatur wird sich wahrscheinlich noch auf etwa 62 Grad erhöhen.
Nach der Ruhezeit das Fleisch quer in knapp 1 cm dicke Streifen aufschneiden, mit etwas Fleur de Sel und Pfeffer würzen.
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Nach dem Anbraten wandert das Fleisch also in den vorgeheizten Ofen.
Die von mir sonst sehr geschätzte Frau Poletto gibt in ihrem Originalrezept eine zu erzielende Kerntemperatur von 50 bis 55 Grad an. Das ist eindeutig zu wenig.
Überhaupt ist bei den “TV-Star-Köchen” immer wieder ein Trend zur Untertreibung zu beobachten. Da wird rohes Fleisch als “auf den Punkt gegart” bezeichnet, obwohl das Blut noch in Strömen herausfließt, ein Fisch soll nach dem Garen noch “glasig” sein, selbst optisch eindeutig saftige Filets werden als “trocken gegart” moniert. Ich mag Sashimi, aber nicht jeden Fisch möchte ich von der rohen Gräte kratzen müssen.
Und Horst Lichter meinte einmal: “Dat is ja so, als würd’ man der Kuh direkt in den Arsch beißen.” Wo er recht hat …
Klar – jeder Jeck isst anders. Doch selbst der Larousse gastronomique gibt für Rindfleisch eine Kerntemperatur von 60 Grad an, und zwar für rosa bis blutig. So ist es, ich kann nur zustimmen.
Hier die komplette Liste der Gargrade (Kerntemperaturen) für Rindfleisch:
stark blutig (Blau) – 56 – 58 Grad
blutig – 58 – 60 Grad
rosa – 60 – 62 Grad
halbdurch – 62 – 68 Grad
durch – >68 Grad
Die 50 bis 55 Grad behalten wir uns dann mal für erstklassiges, superabgehangenes Filet vor.

Angerichtet wird z. B. auf Blattsalaten und – wie hier – in Butter angeschmorten Gemüsen. Und eine Senfmarinade schmeckt auch sehr gut dazu. Das Fleisch passt natürlich auch ausgezeichnet zum Salat von viererlei Bohnen der Duttenhofers:
| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Salat aus viererlei Bohnen mit Rindfleisch |
| Kategorien: | Salat |
| Menge: | 4 Portionen |
| 200 | Gramm | Bohnenkerne (z.B. Borlotti); ca. | |
| 4-5 | Salbeiblätter | ||
| 2 | Knoblauchzehen | ||
| Je 200 g grüne Bohnen, breite grüne Bohnen, | |||
| – gelbe Bohnen | |||
| 300 | Gramm | Rinderlende oder -Filet | |
| H | MARINADE | ||
| 3 | Essl. | Sherryessig | |
| Salz, Pfeffermühle | |||
| 1 | Essl. | Dijonsenf | |
| 1 | Essl. | Weißwein | |
| 4 | Essl. | Olivenöl | |
| frei nach Meuth/Neuner-Duttenhofer |
| Erfasst *RK* 25.09.2007 von | |
| www.einfachkoestlich.com |
Bohnenkerne mit Salbeiblättern und Knoblauchzehen etwa 15 min. in Salzwasser brühen, abschütten. Die anderen Bohnen putzen und nacheinander in stark gesalzenem Wasser bissfest garen, in Eiswasser abschrecken.
Für die Marinade die Zutaten verrühren.
Fleisch in rauchend heißem Öl von allen Seiten braten, pfeffern, in Alufolie bei 100 Grad im Ofen warm halten.
Auf einer Platte ein Bett aus Salatherzen und Rucola legen, Bohnen mit 2/3 der Marinade, einer klein geschnittenen roten Zwiebel, abgezupftem Bohnenkraut, Salz und Pfeffer mischen und darauf legen. Fleisch in Streifen schneiden, auf die Bohnen legen, mit grobem Salz und grobem Pfeffer würzen. Den ausgetretenen Fleischsaft mit der restlichen Marinade mischen und über den Salt und das Fleisch geben. Weiteres Bohnenkraut darüberstreuen. Evtl. mit etwas Blasamico parfümieren.
Dazu Weißbrot.
Variante “Thai-Bohnensalat”:
Grüne Brechbohnen, gekochte schwarze Bohnen, Mungbohnenkeime mischen mit: Mangostückchen oder rote Johannisbeeren, Peperonichi, Lauchstreifen, Petersilie.
Kokos-Marinade: Kokosmilch einkochen mit gehackten Mandeln, Ingwer/ Galgant, Limone, Honig, Curryblätter, Knoblauch, Salz, Pfeffer.
Marinade mit den Bohnen mischen und auf Rucolabett anrichten. Dazu marinierte Garnelen.
Variante “Mittelmeer-Bohnensalat”:
Grüne und gelbe Brechbohnen mit gekochten Kartoffelscheibchen mischen. Dazu Cherrytomaten, klein geschnittene, eingeweichte getrocknete Tomaten, Kapern, Olivenringe. Bohnen mit italienischer Kräuter/Essigmarinade mischen, auf Raukebett anrichten.
Basilikum darüberstreuen und Ziegenkäsestücke oder Feta auflegen. Mit Olivenöl begießen.
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Zurück zur Bretagne (und dann ist damit auch erst mal wieder Schluss): als Vorspeise gab es Jakobsmuscheln mit Mohn und Sepia, gebraten (Rezept hier), beides aus dem Vive la France-Kochbuch.

| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Rohe Jakobsmuscheln mit Mohn |
| Kategorien: | Fisch |
| Menge: | 6 Portionen |
| 12 | Jakobsmuscheln ohne Corail | ||
| 1 | Limette, unbehandelt | ||
| 2 | Essl. | Olivenöl | |
| 1 | Teel. | Sojasauce | |
| 1 | Teel. | Mohnsamen | |
| Fleur de Sel |
| Reynaud: Vive la France |
| Erfasst *RK* 07.11.2010 von | |
| www.einfachkoestlich.com |
Jakobsmuscheln in hauchdünne Scheiben schneiden und rosettenförmig auf Tellern auslegen.
Limettenschale dünn abschälen und fein hacken, Olivenöl und Sojasauce zugeben und eine Vinaigrette rühren. Jakobsmuscheln damit beträufeln, etwas Mohn und Fleur de Sel aufstreuen, servieren.
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Beides sehr köstlich, aber am besten jedes für sich allein.
Das war’s – Au revoir !
04.11.2010 vonFranz

Obwohl versprochen, werde ich das österreichische Pasta-Buch, das kürzlich inflationär durch die Foodblogs geisterte, nicht breit rezensieren, so oder so.
Meine Zusage war ein Fehler, den ich zukünftig bei solchen Anfragen nicht mehr machen werde, grundsätzlich.
Stattdessen möchte ich anlässlich des gestrigen Tages des Mannes hier an den Männertraum aus meiner Jugendzeit erinnern: Dame, Mutter, Hure –
so ziemlich jede Rolle hat sie meisterhaft verkörpert, und Sophia Loren hat auch noch ein Kochbuch herausgebracht. Zugegeben, das ist ziemlich lange her (1996), so lange, dass gut erhaltene Exemplare des Buches inzwischen als kleine Kostbarkeit gehandelt werden und bestens in foodfreaks DKduW-Reihe passen.
Auch dieses Kochbuch muss man nicht unbedingt besitzen.
Wer aber die Loren mag, dem wird es reichlich Freude machen: Fotos und Anekdoten, Klatsch und Tratsch – Fanfutter eben. Natürlich rührt Sophia auch fleißig in Töpfen herum und schnippelt brav am Küchentisch.
Dazu jede Menge Rezepte der klassischen italienischen Küche – nicht Neues, aber nur Gutes, wie diese Küche eben ist.
Letztens fiel mir der Schmöker wieder in die Hände, und warum sollte ich nicht nochmal Melanzane alla parmigiana machen?
Ihr wisst schon: Auberginen, Tomaten, Olivenöl, Knoblauch, Salz, Basilikum und Parmesan, basta.
| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Auberginenauflauf (Melanzane alla parmigiana) |
| Kategorien: | Vegetarisch, Vorspeise, Italien |
| Menge: | 6 Portionen |
| 1 | kg | Auberginen | |
| 1 | groß. | Dose Tomaten | |
| 2 | Knoblauchzehen | ||
| 3 | Stängel | Basilikum | |
| 100 | Gramm | Parmesan | |
| Salz, schwarzer Pfeffer |
| frei nach Sophia Loren: Rezepte und Erinnerungen |
| Erfasst *RK* 24.10.2010 von | |
| www.einfachkoestlich.com |
Auberginen längs in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, die äusseren Scheiben an der Außenseite schälen. Scheiben beidseitig mit Salz bestreuen, schichten, beschweren und etwa 2 Stunden Wasser ziehen lassen, dann abspülen und abtropfen lassen.
Dosentomaten in einem feinen Sieb abtropfen lassen. Knoblauch hacken und in 2 EL Olivenöl anschwitzen lassen, dann Tomaten zugeben, grob zerkleinern und 1-2 Std. auf kleiner Flamme einkochen lassen, gelegentlich umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die feuchten Auberginenscheiben beidseitig in wenig Olivenöl in einer Pfanne anbräunen. Basilikumblätter in feine Streifen schneiden. Parmesan fein reiben.
Etwas Tomatensugo auf den Boden einer Auflaufform verteilen, eine Lage Auberginenscheiben darauf schichten, leicht salzen, pfeffern, mit Sugo, Parmesan und Basilikumblättchen bedecken. Vorgang wiederholen bis alle Auberginenscheiben verbraucht sind. Obenauf nur etwas Sugo und Parmesan geben.
Auflaufform mit Alufolie locker bedecken und im auf 120 Grad C vorgeheizten Ofen etwa 1 Std. durchziehen lassen.
=====
Unbegreiflich, was allein beim Schmurgeln von gut gereiften Tomaten in Olivenöl mit etwas Knoblauch geschieht. Die klassische italienische Küche kombiniert wenige, einfache Zutaten und transformiert sie zu kulinarischem Hochgenuss.

Oder Aubergine, wie Pilze gebraten: probieren – schwelgen. Ob zu geröstetem Brot oder mit etwas Pasta.
| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Auberginen nach Pilzart (Melanzane al funghetto) |
| Kategorien: | Vegetarisch, Italien, Klassiker |
| Menge: | 1 Rezept |
| 500 | Gramm | Auberginen | |
| Salz | |||
| 3 | Essl. | Olivenöl | |
| 3 | Knoblauchzehen | ||
| Schwarzer Pfeffer | |||
| 1 | klein. | Tomate, gehackt | |
| 1 | Essl. | Petersilie, gehackt |
| frei nach Sophia Loren – Rezepte und Erinnerungen |
| Erfasst *RK* 04.11.2010 von | |
| www.einfachkoestlich.com |
Auberginen längs vierteln, Kerne herausschneiden, dann in Stückchen von 1 – 2 cm Kantenlänge schneiden, mit Salz bestreuen, Wasser ziehen lassen.

Nach etwa 1 Std. abspülen, sehr gut abtropfen lassen, dann in Olivenöl knusprig braten. Kurz bevor die Auberginen fertig gebraten sind, den feingehackten Knoblauch dazugeben, salzen, pfeffern, mit der gehackten Tomate weiterbraten, bis der Saft verdampft ist, endlich feingehackte Petersilie unterschwenken, servieren.
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Geht auch wie hier mit Feldsalat, dann aber ohne Tomate.
Das eine wie das andere Rezept findet man genauso in Harrys Bar Kochbuch, einem anderen Klassiker aus meiner Kochbuch-Bibliothek.
Und diese beiden Bücher gebe ich sicher niemals her.