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Haut auf meinem Salz

08.02.2012 vonFranz

Gestern Morgen in der METRO fand ich zwei dieser Prachtexemplare. Da musste ich einfach zugreifen, vor allem, weil ich kürzlich erst ein verlockendes Rezept gelesen hatte: Saibling auf Salz

Robert von lamiacucina experimentiert seit einiger Zeit mit dieser Gartechnik, und ich muss berichten: mein Nachkoch-Versuch hat sich gelohnt.

Roberts Rezept habe ich lediglich etwas angepasst, weil meine Fische um etwa ein Drittel größer waren als sein Exemplar. Deshalb habe ich statt mit 120 Grad Ober-/Unterhitze zu garen, die Umluftfunktion zugeschaltet und die Garzeit auf insgesamt 35 min. ohne Abdeckung erhöht. Das Ergebnis: die Fische waren auf den Punkt gegart, das Fleisch löste sich gerade eben von der Mittelgräte,

war supersaftig und an Köstlichkeit nicht zu überbieten.

Da ich kein Fenchelkraut hatte, habe ich es durch ein paar Fenchelsamen ersetzt. Bei der Herstellung des Kräutersuds sollte man nicht zu viel heißes Wasser zugießen, man braucht nur sehr wenig Flüssigkeit zum Einsprühen, die sollte aber sehr aromatisch sein. Die ausgelaugten Kräuter habe ich übrigens nach dem Abgießen unter das Salz gemischt.

Ein Mahl für einen König – oder eine Königin. Wie gut, dass wir für jeden einen Saibling hatten.

Von der köstlichen Buttersauce braucht es tatsächlich nur sehr wenig, sie vermischt sich auf dem Teller mit dem Saft des Fischfleischs, von dem beim Filetieren viel austrat.

Absolut zu empfehlen.

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