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food-o-grafie #2

05.01.2009 vonFranz

Die meisten von uns dürften Ihre Foodfotos einmal mit einer kleinen digitalen Kompaktkamera gemacht haben und viele tun das immer noch. Kein Wunder, die Bildqualität ist überzeugend und die Handhabung einfach. Nur, echte Nahaufnahmen lassen sich oft nur umständlich herstellen, wenn überhaupt. Außerdem kann von kontrollierter Tiefenschärfe meistens nicht die Rede sein.

Abhilfe schaffen digitale Spiegelreflexkameras mit Wechseloptik oder die Digi-Modelle mit dem besseren Festobjektiv und dem großen Zoombereich, die äußerlich genauso daherkommen (z.B. Canon PowerShot SX1 IS).

Echte D-SLRs werden oft im “Kit” angeboten, also mit einem Grundzoom, z.B. von 18 bis 55 mm Brennweite. Da der Sensor in der Kamera meist immer noch kleiner ist als das Kleinbildformat, hat man damit im Vergleich zur analogen SLR einen Zoombereich von etwa 27 bis 85 mm. Für die meisten Zwecke reicht das aus. Und wenn auch von manchen als “Flaschenböden” bezeichnet, ist die optische Qualität dieser Einfach-Objektive nicht schlecht.

Aber: lichtstark sind sie nicht. Gerade im Telebereich gehen sie mit 1:5,6 ziemlich in die Knie. Aus der Hand lässt sich in der Küche da nichts mehr verwacklungsfrei fotografieren, auch nicht mit Einstellung auf 1600 ASA. Wer nicht zu einem Stativ greifen will oder mit Blitzlicht fotografiert, muss lichtstarke Objektive verwenden. Lichtriesen aus analogen Zeiten lassen sich bei ebay günstig erwerben, für Nikon-Kameras z. B. das 50 mm / 1,8 oder das 85 mm / 1,8. Beide Objektive gibt es auch mit Anfangsöffnung 1,4 – allerdings viel teurer und dafür nicht so scharf.

Beides sind keine Makro-Objektive, so richtig nah ran an den Speck kommt man aber dennoch, wenn man einen kleinen Zwischenring oder eine Nahlinse benutzt.

Überhaupt sollte man auf die geringst mögliche Entfernungseinstellung achten, auch wenn das Objektiv den Zusatz “Makro” im Namen trägt. So muss man mit dem 105 mm / 2,8 Makro schon ziemlich Abstand nehmen, wenn man einen ganzen Teller im Visier haben möchte. Super-Nahaufnahmen mit geringster Tiefenschärfe gelingen allerdings sehr gut.



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One Response to “food-o-grafie #2”

  1. zorra sagte:

    Danke für den informativen Beitrag. Das erste Foto gefällt mir am besten.

    Betreffend dem 50 mm Objektiv, das kann man nur manuell scharf stellen, oder? Es gibt ja jetzt ein neues 1.4 von Nikon. Leider ziemlich teuer. :-(

    Darf ich dich noch bitten, das Formular im Ankündigungsbeitrag auszufüllen. Danke im voraus.