Marinierum, Marinarum
19.05.2008 vonFranz

Manchmal ist es wie Zauberei, mit welch einfachen Zutaten sich köstliche Antipasti zubereiten lassen.
Hier ist eine weitere kleine Auswahl köstlicher kalter Vorspeisen, andere finden sich hier.
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Auberginen mariniert
Kategorien: Antipasto, kalt
Menge: 6 Personen
Zutaten:
600 g Auberginen
175 ml Olivenöl
1-2 Peperoncini
3 Knoblauchzehen
1 EL Kapern (in Salz)
10 frische Minzeblätter
Salz, Pfeffer
Quelle:
nach “Der Silberlöffel”
– Erfasst *RK* 12.05.2008 von
– http://www.einfachkoestlich.com
Zubereitung:
Auberginen in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden, in ein Sieb legen, etwas Salz untermischen und etwa 30 min. Flüssigkeit ziehen lassen. Dann abspülen, trockentupfen, mit etwas Olivenöl einpinseln und in einer sehr heißen Pfanne portionsweise von beiden Seiten goldbraun braten. Ich mache das im Backofen bei 200 Grad C Umluft, in einem Rutsch, mit einmal wenden und mit wenig Olivenöl.

Währenddessen das Salz von den Kapern abspülen und anschließend fein hacken. Auch die Knoblauchzehen und die Peperoncini feinst würfeln. Minzeblättchen in kleine Streifchen schneiden. Alles mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen.
Gebratene Auberginenscheiben in einer Schale schichten und Lage für Lage jeweils mit der Gewürzmischung beträufeln. Am Ende restliches Öl darüber gießen und abgedeckt mindestens 6 Stunden marinieren lassen.
=====

Noch ein bisschen einfacher ist es mit dem marinierten Fenchel.
Im „Silberlöffel“ unterscheidet man zwischen runden Knollen, die pur oder als Salatgemüse ausgewählt werden sollen, und dem länglichen Fenchel, der angeblich gegart besser schmeckt.
Mein Fenchel wurde in einer Pfanne in Olivenöl lediglich angebraten, damit das harte Gemüse etwas weicher wird. Somit handelt es sich hier um einen Grenzfall. Zur Sicherheit hielt ich im Gemüseladen beim Griff in die Fenchelstiege die Augen geschlossen …

Die Fenchelscheiben sollten maximal 3 mm dünn sein. Den Strunk lässt man dran, damit die Scheiben unten zusammenhalten. Am besten funktioniert das Schneiden auf einer Aufschnittmaschine.

Nach dem Anbraten wird der Fenchel in einer flachen Schüssel geschichtet und nicht mit Zauberpulver gewürzt, sondern lediglich jeweils mit etwas Meersalz, schwarzem Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl beträufelt.

Marinierte Zucchinistreifen sind auch keine Hexerei, machen am wenigsten Mühe und lassen sich gut mit einem Sparschäler schneiden.
Roh, hauchdünn gestapelt werden sie auch nur mit grobem Salz, Pfeffer, Olivenöl und – zur Abwechslung – mit Limettensaft mariniert. Bereits nach 3 bis 4 Stunden sind sie gut durchgezogen, den Fenchel sollte man besser über Nacht marinieren lassen.













































amMonday, 19. May 2008 um16:49 Uhr
Sehen gut aus, deine Antipasti. Die gibt es bei uns erst in späteren Monaten, wenn gegrillt wird. Den Fenchel schneide ich immer auf der Aufschnittmaschine, 1mm dick. Die Zucchini habe ich auch immer kurz angebraten. Deine Methode scheint mir besser, da weniger
arbeitsaufwendig. Werde das in der Zucchinizeit ausprobieren.
amMonday, 19. May 2008 um17:07 Uhr
Wie lecker!! Davon jetzt so 1-2 Portionen und ich wäre glücklich!!
amMonday, 19. May 2008 um17:55 Uhr
Ich bin schon im Thalys und komme!
Lecker, könnte ich mich jetzt so reinlegen!
Mit den Auberginen mache ich das auch immer so.
amTuesday, 20. May 2008 um05:50 Uhr
Tolle Antipasti. Auberginen mit Minze mariniert kannte ich noch nicht. Sie im Backofen statt in der Pfanne anzubraten ist ein guter Tipp.
Auch die marinierten Fenchel und Zucchini sehen gut aus.
amWednesday, 21. May 2008 um23:45 Uhr
Hier der gute Trick, wie man Melanzani brät, ohne dass sie von Öl vollgesogen werden.
amWednesday, 28. May 2008 um19:04 Uhr
Auberginen tolles Rezept.
amSunday, 8. June 2008 um16:29 Uhr
ich steh auf antipasti und marinierte auberginen stehen ganz weit oben. rezept mal abgespeichert
))
amThursday, 22. July 2010 um12:29 Uhr
[...] – Stimmte zu hundert Prozent, und so lag ich auch mit der zweiten kalten Vorspeise richtig: marinierte Zucchinistreifen und Fenchelscheiben, so zubereitet wie hier und zusätzlich ein feiner Tintenfischsalat, den die Duttenhofers ein paar Tage vorher in ihrer [...]