Arme Ritter
02.03.2008 vonFranz

„Arme Ritter sind in England (Poor Knights of Windsor), den USA (French Toast), Frankreich (pain perdu), Russland (grenki), Spanien (torrijas) und Holland (wentelteefje) bekannt. In Teilen Bayerns und Österreichs heißen sie Pofesen (oder Pavesen, Bavesen),“ weiß WIKIPEDIA.
Ich weiß, dass fast jeder dieses köstliche Frühstück oder Dessert oder Zwischendurchgericht aus dem ff kennt. Dennoch soll es nicht in meinem Web-Kochbuch fehlen.
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Arme Ritter mit glasierten Äpfeln
Kategorien: Dessert
Menge: 4 Portionen
Zutaten:
2 Eier
50 ml Sahne
4 groß. Scheiben Brot, ca. 2 cm dick
Butter
1 groß. Apfel
Zitronensaft
Salz
Zucker
Puderzucker
Frische Minze
Quelle:
– Erfasst *RK* 25.02.2008 von
– www.einfachkoestlich.com
Zubereitung:
Eier mit Sahne verquirlen. Aus den Brot pro Person 2 Scheiben von
etwa 8 cm Durchmesser ohne Rinde ausstechen und etwa 5 min. in der
Eimischung von beiden Seiten ziehen lassen. Dann in einer Pfanne mit
Butter langsam bei kleiner Flamme goldbraun ausbacken. Vor dem
ersten Wenden die Brottaler mit etwas Salz und Zucker bestreuen.
Dann die zweite Seite ebenfalls zuckern und nochmals karamellisieren
lassen.
Apfel schälen und in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, kurz in
Zitronensaft (oder auch Fruchtessig) marinieren lassen. Dann in
einer zweiten Pfanne ebenfalls in Butter langsam glasieren lassen,
dabei auch beidseitig zuckern.
Apfelscheibchen mit jeweils 2 Scheiben des ausgebackenen Brotes
servieren. Bratreste der Apfelscheiben mit etwas Saft oder Essig
ablöschen und sirupartig einkochen lassen, über die Äpfel geben.
Brot mit Puderzucker bestäuben, mit einem Zweig Minze dekorieren.
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Arme Ritter kann man aus vielen Brotsorten zubereiten, hier ist es ein Bauernmischbrot. Es muss also nicht immer Brioche sein.
Besonders köstlich ist, die Bratrückstände der Äpfel mit etwas Fruchtsaft oder -essig, z. B. Feigenbalsamico, abzulöschen und einzukochen.
- 7 Kommentare »
- Posted inAlltagsküche, Dessert, Vegetarisches













































amSunday, 2. March 2008 um14:00 Uhr
Köstlich, das hätte ich auch gerne zum Frühstück!
amSunday, 2. March 2008 um16:37 Uhr
Mit Sahne habe ich es nie probiert, sondern nur mit Milch: das sieht sehr lecker aus, und das hätte ich eigentlich gerne jetzt, sofort, aber ich habe kein altes Brot. Gibt’s Resten?
amSunday, 2. March 2008 um17:55 Uhr
@bolli: Wer steht denn da erst am Nachmittag auf?
@Veronique: Reste bleiben davon nie. Du wirst halt jetzt frisches Brot toasten müssen …
amMonday, 3. March 2008 um13:07 Uhr
Na ja, nach dem Vor-Abend……Normal, oder?
amMonday, 3. March 2008 um22:15 Uhr
Mit der Sahne und so schön ausgestochen und dekoriert sind es eher “reiche Ritter”, oder?!
Sind toll gelungen – eine gute Anregung, altes Brot habe ich häufiger…
amTuesday, 18. March 2008 um20:41 Uhr
Och, schon wieder so was Leckeres – und mit dem Rest Deiner Rezepte habe ich mich noch gar nicht beschäftigt. Ich glaube, ich werde langsam nervös und ratlos… wo soll ich bloß anfangen mit Nachkochen??? Ich kenne die Ritter nur mit Toast und Apfelmus, aber Deine Variante….himmlisch!
amSunday, 30. March 2008 um10:39 Uhr
Schönes Rezept. Ich finde die Kombination mit den Apfelscheiben sehr gut. Bisher kannte ich das Rezept nur in der amerikanischen Form (French Toast). Dabei fand ich gerade die Kombination mit knusbrig gebratenem Bacon sehr gut. Der würde zu Deinem Gericht sicher auch gut passen.