Ikebana
01.09.2010 vonFranz

Entenleberpastete, marinierte Latugablätter, Honigmelonenkugeln, Chicoreestreifen, Chiliringe, schwarze Nüsse, geröstete Frühlingszwiebeln, Apfelessig, Olivenöl, Kapern, Piment d’Espelette, Meersalz, schwarzer Pfeffer – ich mag diese Vielfalt im Salat. Sieht auf den ersten Blick auch gar nicht so reichhaltig aus.
Dann also die Ikebana-Version:
Heutzutage neigt man oft zu geordneten Tellern, es sieht zunächst und unberührt ja auch ganz nett aus. Dennoch esse ich lieber vom ersten Teller, vielleicht reine Gewohnheitssache – aber sicher auch, weil mich mein “aufgeräumtes” Arrangement irgendwie an den Ikebanakurs einer Volkshochschule denken lässt.
Dies alles hat aber auch gar nichts zu tun mit den Ideen und Kreationen von Roberto Cortez, auf die ich durch die aktuelle Effilee gekommen bin. Reinschauen lohnt sich.
- 3 Kommentare »
- Posted inSalat












































amThursday, 2. September 2010 um07:36 Uhr
Mir gefällt die Ikebana-Version auch ganz gut.
Danke für den Link zu Cortez!
amThursday, 2. September 2010 um14:21 Uhr
Dazu passt Steinheuers Aussage, dass das Essen leider zu oft dem Tellerformat angepasst wird. Fleisch ist nur noch eckig, damit es auf die Teller passt, die Kanten und Stücke in denen der Geschmack sitzt, werden “verworfen”.
Auch aus der aktuellen Effilee.
amThursday, 9. September 2010 um20:14 Uhr
Ich mag sehr Entenleberpasteten. Und diese Vorbereitung ist sehr Original!
Danke für die Idee.
Grüß.